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ANATOMIE

Das menschliche Skelett


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DasSkelett

a-schaedel1.jpg - 2608 BytesBeim Laufen, Springen oder Turnen wird dein Kör­per stark belastet. Er muß Erschütterungen ausgleichen, Stöße abfangen und beweglich sein. Wie ist das möglich? Über 200 Knochen sorgen dafür: Sie sind zu einem Knochengerüst, dem Skelett, zusammengesetzt. Es verleiht dem Körper Halt und schützt ihn.

 

 

Schädel

 

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Schädelansichten: vorne, seitlich, Basis unten, Basis innen (© J. Crimando & GWCC, 1998).

Das Kopfskelett ist besonders widerstandsfähig. Hier sind harte Knochenplatten zu einem Schutzpanzer miteinander verwachsen. Ihre gezackten Verwachsungsstellen heißen Knochennähte. Dieser Gehirnschädel mildert Stöße und schützt dadurch das Gehirn, - Bei Neugeborenen sind die Schädelknochen noch nicht fest verbunden. Die Lücken sind spätestens am Ende des zweiten Lebensjahres geschlossen.

Der einzige bewegliche Knochen des Schädels ist der Unterkiefer. Er gehört zusammen mit dem Oberkiefer, dem Nasenbein und Jochbein zum Gesichtsschädel.

Das Rumpfskelett

Am Rumpfskelett fällt zunächst die Wirbelsäule auf. Sie trägt den Kopf und den Brustkorb und ist im Becken fest verankert. Der Brustkorb schützt Herz und Lungen vor Verletzungen. Zu ihm gehören 12 Paar Rippen, die mit der Wirbelsäule beweg­lich verbunden sind. Die Rippen krümmen sich bogenförmig nach vorn. Die 10 oberen Rippenpaare sind durch elastische Knorpelstücke mit dem Brustbein verbunden.

Das Gliedmaßenskelett

Am beweglichsten aber sind die Arme und Beine. Man bezeichnet sie als obere und untere Gliedmaßen. Ihre große Beweglichkeit hängt mit dem Aufbau zusammen. So besteht jeder Arm und jedes Bein aus 30 Knochen. Die Gliedmaßen enthalten also mehr als die Hälfte aller Knochen unseres Skeletts.

Die Arme sind mit dem Rumpf über den Schultergürtel verbunden. Er besteht aus den beiden Schulterblättern und aus den Schlüsselbeinen. Der Beckengürtel, der die Beine mit dem Rumpf verbindet, stellt einen festen Knochenring dar. Er setzt sich aus dem Kreuzbein und den schalenförmigen Beckenknochen zusammen.

Das menschliche Fußskelett - eine Besonderheit. Wenn man steht und geht, wird deine ganze Körperlast von den Beinen und Füßen getragen. Diese Belastung erfordert ein besonders starkes Fußskelett. In ihm sind 26 kleine Knochen zu einem Gewölbe zusammengefügt. Muskeln und straffe Sehnen geben zusätzlich Halt. Solch ein Fußskelett stellt eine Besonderheit des Menschen dar und ermöglicht auch seinen aufrechten Gang.

Vielseitigkeit dank aufrechter Körperhaltung Die aufrechte Haltung ist es auch, die den Menschen so vielseitig macht: Arme und Hände brauchen den Körper nicht zu tragen. Mit ihnen kann der Mensch zum Beispiel greifen, werfen, schreiben oder auch basteln.

Der gesunde Fuß berührt den Boden mit Ferse, Außenkante, Ballen und Zehen. Sind die Fußmuskeln jedoch durch Überlastung geschwächt, so können sie das Fußgewölbe nicht mehr tragen. Es drückt sich durch, und es entsteht ein Plattfuß. Dieser Schaden erzeugt Fußschmerzen und kann auch zu Haltungsfehlern führen.

Wir können solche Fußschäden vermeiden, wenn wir viel wandern, bei Gelegenheit barfuß laufen und damit unsere Fußmuskeln kräftigen. Wichtig sind auch passende Schuhe.

Das Skelett verleiht dem Körper Halt und schützt ihn.

Wir unterscheiden Kopf-, Rumpf- und Gliedmaßenskelett.

Die Arme sind mit dem Rumpf durch den Schultergürtel, die Beine durch den Beckengürtel verbunden. Der besondere Bau des Fußskeletts ermöglicht den aufrechten Gang des Menschen.

Die Wirbelsäule

"Sitz gerade! Geh nicht so krumm!" Vermutlich hast du diese Aufforderungen von deinen Eltern schon öfter gehört. Warum weisen sie dich eigentlich auf deine Körperhaltung hin?

Der Bau der Wirbelsäule

Die aufrechte Haltung des Menschen wird durch die Wirbelsäule ermöglicht. Sie durchzieht den Rumpf wie eine geschwungene Achse. Diese "Säule" ist jedoch kein starrer Knochenstab. Sie setzt sich vielmehr aus einzelnen Wirbeln zusammen und ist deshalb vielfältig beweglich. Es gibt insgesamt 33 Wirbel.

Die Beweglichkeit der Wirbelsäule wird noch dadurch erhöht, daß zwischen den Wirbeln elastische Knorpelplättchen liegen. Man nennt sie Zwischenwirbelscheiben oder Bandscheiben. Sie wirken wie Stoßdämpfer und fangen die meisten Stöße federnd auf. Zugleich vermeiden sie die Reibung der harten, knöchernen Wirbel aneinander.

Die Abschnitte der Wirbelsäule

Alle Wirbel des Hals-, Brust- und Lendenabschnitts sind gegeneinander beweglich. So kannst du zum Beispiel den Rumpf vorwärts, rückwärts und seitwärts beugen. Die Wirbelsäule im Bereich der Lendenwirbel ist somit besonders beweglich. Die 5 Kreuzbeinwirbel dagegen sind zum Kreuzbein verwachsen. Die 4 - 5 Steißbeinwirbel bilden schließlich das kurze Steißbein.

Die Form der Wirbelsäule: Betrachtet man die Wirbelsäule von der Seite, so fällt die doppelt S-förmige Krümmung auf. Das erste "S" verläuft vom Beginn des Halsabschnitts bis etwa zur Brustmitte. Das zweite "S" reicht von der Brustmitte bis zum Steißbein.

Aufgrund dieser Form kann die Wirbelsäule stark belastet werden. Außerdem federt sie Stöße ab und fängt dadurch Erschütterungen auf, zum Beispiel beim Laufen und Springen.

Haltungsschäden

Die Wirbelsäule wird mit Hilfe der Rückenmuskeln aufrecht gehalten. Diese Skelettmuskeln verkümmern, wenn du häufig krumm sitzt oder krumm gehst oder dich zuwenig bewegst. Es entstehen dann Haltungsschwächen, die sich schließlich zu Haltungsschäden entwickeln können.


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